Ein Tag im Leben einer Katzensitterin: 
Einblicke in die Katzenbetreuung

Katzen sind unabhängig, aber dennoch sozial und schätzen Gesellschaft – besonders, wenn ihre Besitzer*innen im Urlaub oder bei der Arbeit sind. Als professionelle Katzensitterin habe ich das Vergnügen, diesen Samtpfoten Gesellschaft zu leisten, sie zu füttern, zu pflegen und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken, während ihre Menschen abwesend sind. Aber wie sieht so ein Tag für mich aus? Lass mich dir einen typischen Tagesablauf schildern, von kurzen Besuchen bis hin zu intensiven Spiel- und Kuschelstunden.

 

Morgendliche Vorbereitungen

Mein Tag beginnt damit, dass ich die Adressen und Termine meiner Kunden für den Tag durchgehe. Jede Katze hat ihre Eigenheiten und spezielle Wünsche – ob besonderes Futter, Spielvorlieben oder individuelle Bedürfnisse. Mit allem im Kopf und den nötigen Utensilien im Auto (Futter, Snacks, Spielzeug, etc.) starte ich in den Tag.

 

Ankunft beim ersten Katzenhaushalt

Wenn ich ankomme, fängt die erste Herausforderung an: Einen Parkplatz finden! Besonders in einer Großstadt wie Berlin ist das manchmal schwieriger als gedacht. Sobald das Auto sicher abgestellt ist, begebe ich mich zur Haustür. Meistens wohnen meine Kunden nicht im Erdgeschoss, also heißt es, die Treppen hoch in die oberen Etagen zu steigen.

 

Begrüßung der Katzen

Kaum öffne ich die Wohnungstür, werde ich oft schon sehnsüchtig erwartet. Die Katzen stehen hinter der Tür und begrüßen mich entweder mit einem freundlichen Maunzen oder sie werfen sich auf den Boden und rollen vor Freude. Ihre Botschaft ist eindeutig: „Endlich bist du da! Und bitte, füttere mich!“

 

Der Ablauf bei einem 30-minütigen Kurzbesuch

Bei einem kurzen Besuch geht es darum, die wichtigsten Aufgaben zu erledigen:

  1. Begrüßung der Katze(n): Ich spreche freundlich mit den Katzen und streichle sie kurz, um ihnen zu zeigen, dass ich für sie da bin. Manchmal habe ich auch einen kleinen Snack dabei, der die Katzen sofort begeistert.

  2. Futterzubereitung: In der Küche bereite ich das Futter vor. Wenn es Nassfutter gibt, mische ich immer einen Schluck Wasser dazu, um sicherzustellen, dass die Katze genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Trockenfutter wird aufgefüllt, falls nötig.

  3. Katzenklo reinigen: Während die Katzen meist gerade fressen, gehe ich durch die Wohnung und reinige die Katzenklos. Hier wird nicht nur gesäubert, sondern auch sichergestellt, dass alles hygienisch bleibt.

  4. Frisches Wasser bereitstellen: Zum Schluss bekommen die Katzen frisches Wasser, und ich spüle die Futternäpfe aus.

  5. Kurze Streicheleinheit: Wenn noch Zeit bleibt, gibt es eine kleine Schmuse-Session.

 

In diesen 30 Minuten wird nur das Nötigste erledigt, aber auch in der Kürze liegt manchmal die Würze – die Katzen bekommen das, was sie brauchen, bis ich das nächste Mal komme.

 

Der Ablauf bei einem 45-minütigen Besuch

Bei etwas längeren Besuchen kann ich den Katzen auch mehr Aufmerksamkeit schenken:


  • Begrüßung und Fütterung: Wie beim Kurzbesuch startet alles mit der Futterzubereitung und dem Reinigen der Katzenklos.

  • Reinigung und Kontrolle: Ich entferne Katzenhaare, sauge vielleicht ein paar herumliegende Fellbüschel ein und räume Streu zusammen, die aus den Klos getreten wurde.

  • Spielzeit: Mit etwas mehr Zeit im Gepäck kann ich mit den Katzen spielen – sei es mit der Spielangel, versteckten Leckerlis oder anderen Spielzeugen. Viele Katzen genießen diese aktive Zeit sehr.

 

Der Ablauf bei einem 60-minütigen Besuch

Die einstündigen Besuche sind besonders beliebt, da hier alles in Ruhe erledigt werden kann und es viel Zeit für Zuwendung gibt:

  • Futter und Reinigung: Wie gewohnt bereite ich das Futter vor, mische Wasser ins Nassfutter und reinige die Katzenklos.

  • Intensives Spiel und Kuscheln: Mit einer ganzen Stunde Zeit kann ich mich ausgiebig mit den Katzen beschäftigen. Wir spielen mit der Angel, werfen Snacks durch den Raum oder nutzen Activity Feeding, indem ich Snacks an verschiedenen Stellen in der Wohnung verstecke. Das hält die Katzen nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit.

  • Schmusen und Kuscheln: Jede Katze liebt es anders, aber die meisten genießen es, ausführlich gestreichelt und gekrault zu werden. Das gemeinsame Sitzen auf dem Balkon oder ausgiebiges Kuscheln auf der Couch gehören hier definitiv dazu.

 

Das Unsichtbare: Dinge, die Kunden nicht mitbekommen

Zwischen den Besuchen gibt es auch Aufgaben, die für die Kunden unsichtbar bleiben, aber nicht weniger wichtig sind. Dazu gehört die Hygiene: Nach jeder Katzenbetreuung wasche ich mir gründlich die Hände, um sicherzustellen, dass ich keine eventuellen Krankheiten von einem Haushalt in den nächsten trage. Es ist auch die Verantwortung der Katzenhalter, mich im Voraus über gesundheitliche Probleme ihrer Tiere zu informieren, besonders wenn es sich um ansteckende Krankheiten handelt.

 

Natürlich gehört auch die Fahrtzeit zum Job. Berlin ist groß, und nicht immer finde ich sofort einen Parkplatz – besonders in den dicht bebauten Gegenden. Dann heißt es, einen freien Platz zu suchen und eventuell ein paar Schritte zu Fuß zurückzulegen.

 

Warum ich meinen Job liebe

Jede Katze ist anders, und genau das macht meinen Job so spannend. Die Gesellschaft der Tiere ist eine Freude, und es gibt nichts Schöneres, als zu sehen, wie sehr sie sich über meine Anwesenheit freuen. Oft sind sie stundenlang alleine, und meine Besuche bringen ihnen nicht nur Nahrung, sondern auch ein wenig Abwechslung und soziale Interaktion. Es ist wunderschön zu sehen, wie sie aufleben und mit mir interagieren.

 

Am Ende eines jeden Besuchs verabschiede ich mich von den Katzen, die sich oft schon satt und zufrieden zusammengerollt haben. Dann geht es weiter zum nächsten Haushalt – und dort beginnt der ganze Spaß von vorn.

 

Als Katzensitterin zu arbeiten, bedeutet für mich mehr als nur Füttern und Reinigen. Es ist die Freude daran, Tieren etwas Gutes zu tun, sie zu betreuen, während ihre Menschen nicht da sind, und ihnen ein Stückchen Geborgenheit zu schenken. Deshalb liebe ich meinen Beruf. 

Eure Belinda
Praxis Hand Pfote Herz | Katzenbetreuung, Katzensitting & Tierkommunikation | Berlin | Tierpsychologin Belinda Kannmacher 

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27.09.2024

 

Tierbetreuung in der Hochsaison – Wir erweitern unser Angebot

Die Hochsaison der Tierbetreuung hat begonnen! 

Mit den Sommerferien startet auch wieder die Hochsaison in der Tierbetreuung. Während viele Familien ihren wohlverdienten Urlaub genießen, benötigen ihre Haustiere eine zuverlässige und liebevolle Betreuung. Dieses Jahr wird es für mich besonders spannend, denn ich darf nicht nur auf Katzen aufpassen, sondern auch auf Hunde und Fische. Die Vielfalt der Tierbetreuung in den Sommerferien ist riesig, und ich freue mich darauf, meinen Service auszuweiten.

Neue Angebote: Vielfalt in der Tierbetreuung

Unter Leistungen finden Sie ab sofort ein erweitertes Betreuungsangebot. In der Vergangenheit kümmerte ich mich hauptsächlich um Katzen, doch nun habe ich mein Repertoire erweitert und biete zusätzlich:

  • Hundebetreuung
  • Betreuung für Nager
  • Reptilienbetreuung
  • Betreuung für Fische


Diese Tiere waren zwar schon gelegentlich in Katzenhaushalten vertreten und wurden von mir bei der Katzenbetreuung mit betreut. Ab sofort kann eine Betreuung jedoch auch einzeln für sie gebucht werden. Egal ob Ihr Hamster täglich sein Rad dreht, Ihre Schildkröte gemütlich im Terrarium herumkrabbelt oder Ihre Fische ruhig ihre Bahnen ziehen – ich bin bereit, mich um sie zu kümmern.


Außerdem habe ich dieses Jahr eine neue Aufgabe bei Stammkunden, die für einen Monat verreisen und dabei ihre Katze mitnehmen. Sie haben mich angefragt ob ich bei ihnen Housekeeping machen könnte. Ich übernehme das Gießen ihrer Blumen und schaue alle paar Tage nach Ihrer Wohnung. So können Sie beruhigt ihren Urlaub genießen, während ich mich um alles Notwendige kümmere. 


Sommerphase: Neue Herausforderungen und spannende Erlebnisse

Die Sommerphase wird also besonders spannend. Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen, die die Betreuung von Hunden, Nagern, Reptilien und Fischen mit sich bringt. Sowie auch die Katzen die ich dieses Jahr zum ersten mal betreuuen darf, aber auch meine Stammkatzen bei denen sich schon Freundschaften entwickelt haben. Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse und Eigenheiten, und es ist mir eine Herzensangelegenheit, auf jeden Einzelnen individuell einzugehen.

Ob es die lebhafte Energie eines Hundes ist, die verkuschelte, eigensinnige art einer Katze, die ruhige Präsenz eines Fisches, die neugierige Natur eines Nagetiers oder die exotische Ausstrahlung eines Reptils – ich sorge dafür, dass Ihre Haustiere die bestmögliche Betreuung erhalten. Mit meiner umfassenden Erfahrung und meinem Engagement wird jede Betreuung zu einer Herzensangelegenheit.

Schauen Sie jetzt bei Leistungen vorbei und entdecken Sie alle Details zu meinen neuen Angeboten. 

Tierbetreuung in den Sommerferien war noch nie so vielfältig und spannend!

Ich freue mich auf einen aufregenden Sommer mit vielen neuen tierischen Freunden und darauf, Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten!

Eure Belinda von
Praxis Hand Pfote Herz | Katzenbetreuung, Katzensitting & Tierkommunikation | Berlin | Tierpsychologin Belinda Kannmacher 


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01.08.2024

 Ein unerwartetes Abenteuer 
bei der Katzenbetreuung

Es war ein gewöhnlicher Morgen, als ich von einer Kundin kontaktiert wurde, die meine Katzenbetreuung in Anspruch nehmen wollte. Doch dieser Tag sollte alles andere als gewöhnlich werden. Sie hatte in den Nachrichten gesehen, dass es genau in der Straße, in der ihr Haus steht, einen Wasserrohrbruch gegeben hatte. Die Nachrichten stellten die Situation äußerst bedrohlich und extrem dar. Sie war besorgt um ihre Katze und fragte, ob ich trotzdem vorbeikommen könnte, um nach dem Rechten zu sehen.

Selbstverständlich versprach ich ihr, so schnell wie möglich zu ihrer Katze zu fahren. Doch es stellten sich sofort einige Fragen: Würde ich überhaupt zu ihrem Haus durchkommen? Funktionierte der Strom im Haus noch? Und vor allem, was würde passieren, wenn der Strom ausfiel und die Katze keinen Zugang zu ihrem Wasserbrunnen hätte?

Mit all diesen Gedanken im Kopf machte ich mich auf den Weg. Schon bei der Anfahrt sah ich das Ausmaß des Wasserrohrbruchs. An der Kreuzung zu ihrer Straße herrschte jede Menge Aktion. Feuerwehrleute, Polizei und Bauarbeiter waren im vollen Einsatz. Doch ich ließ mich nicht abschrecken und fand tatsächlich einen Weg, um zu ihrem Haus zu gelangen. Damit war die erste Hürde geschafft.

Als ich die Wohnung betrat, war ich erleichtert zu sehen, dass die Katze nichts von dem ganzen Trubel mitbekommen hatte. Sie war völlig entspannt und begrüßte mich schnurrend an der Tür. Auch der Strom funktionierte einwandfrei, was die zweite Hürde erfolgreich überwinden ließ. Dennoch stellte ich sicherheitshalber ein Schälchen mit Wasser neben den Trinkbrunnen, falls der Strom doch noch ausfallen sollte.

Das einzige Problem war das Wasser. Als ich den Hahn aufdrehte, kam zunächst nur eine braune Brühe heraus. Doch nach etwa 30 Minuten begann das Wasser wieder klar und sauber zu fließen. Ich blieb insgesamt 60 Minuten vor Ort, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung war. 

Letztendlich war alles halb so dramatisch wie angenommen. Die Katze war wohlauf und unbeeindruckt von dem Geschehen draußen, der Strom blieb stabil, und das Wasserproblem löste sich von selbst. Ich konnte der Kundin beruhigt berichten, dass ihre Katze in besten Händen war und dass die Situation sich wieder normalisiert hatte.

Dieser Tag hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit in meinem Beruf sind. Egal, welche unerwarteten Herausforderungen auftreten, ich bin stets bereit, mich ihnen zu stellen, um die besten Voraussetzungen für die Tiere und deren Besitzer zu gewährleisten.

Wenn auch Sie eine zuverlässige und flexible Betreuung für Ihre Katze suchen, kontaktieren Sie mich gerne. Ich stehe Ihnen jederzeit zur Verfügung, um für das Wohl Ihrer Lieblinge zu sorgen – selbst in den unvorhersehbarsten Situationen.

Eure Belinda von
Praxis Hand Pfote Herz | Katzenbetreuung, Katzensitting & Tierkommunikation | Berlin | Tierpsychologin Belinda Kannmacher 


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28.06.2024

Eine besondere Herausforderung bei der Katzenbetreuung

Gestern stand ich vor einer besonderen Herausforderung während meiner täglichen Katzenbetreuung. Als ich zur Tür hereinkam und die beiden Katzen, die mir anvertraut wurden, begrüßte, bemerkte ich sofort, dass bei einer der beiden etwas nicht stimmte. Einer ihrer Eckzähne hing unnatürlich nach vorne heraus. Natürlich wollte ich mir das genauer anschauen, doch das war gar nicht so einfach, denn die Katze war sehr wendig und ließ mich nur schwer an ihr Maul heran.

Mein erster Gedanke war, die Besitzer zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Doch leider erreichte ich niemanden. Auch der Notfallkontakt, der in diesem Fall die Besitzerin selbst war, war nicht erreichbar. Hier möchte ich betonen, wie wichtig es ist, einen unabhängigen Notfallkontakt in der Umgebung zu haben, der im Idealfall sogar einen Ersatzschlüssel besitzt.

Da ich niemanden erreichen konnte, musste ich eigenständig entscheiden, was zu tun war. Ich kontaktierte sofort den zuständigen Tierarzt und meldete uns an. Glücklicherweise habe ich gut gepflegte Unterlagen, in denen solche wichtigen Informationen wie die Aufbewahrungsorte der Transportkörbe notiert sind. Ich fand die Transportkörbe, packte die betroffene Katze ein und machte mich auf den Weg zum Tierarzt.

Während wir beim Tierarzt ankamen, rief mich die Besitzerin zurück. Ich erklärte ihr den Sachverhalt und dass ich bereits auf dem Weg zum Tierarzt war. Sie war sehr froh über mein Engagement und meine schnelle Reaktion. Der Tierarzt stellte fest, dass der Zahn leider nicht mehr zu retten war und gezogen werden musste. Zusätzlich gab er der Katze eine Antibiotikaspritze, um eine weitere Entzündung des Zahnfleisches zu verhindern. Er erklärte mir, dass vermutlich ein entzündetes Zahnfleisch der Grund für den Zahnverlust war. Meine Vermutung ist, dass der Zahn bereits locker war und die Katze in der Zeit, in der ich nicht da war, auf den Zahn gefallen ist oder sich beim Spielen verletzt hat. Genau werden wir es leider nie wissen.

Nach dem Tierarztbesuch brachte ich die Katze wieder nach Hause. Ich telefonierte erneut mit der Besitzerin und erklärte ihr, was der Tierarzt gemacht hatte und welche Anweisungen er für die Nachsorge gab. Anschließend erledigte ich meine üblichen Aufgaben: Futter geben, das Katzenklo säubern und frisches Wasser bereitstellen. Glücklicherweise frass die Katze normal und schien wohlauf zu sein. So konnte ich guten Gewissens weiter zu meinem nächsten Haushalt gehen.

Am nächsten Tag schaute ich wieder nach den beiden Katzen und überprüfte, unter wiederwilligem Protest der Katze, ihr Mäulchen. Es sah deutlich besser aus und die Entzündung schien zurückgegangen zu sein. Ein Glück! Für mich war dieser Fall definitiv neu, da ich bisher noch nie mit einer Katze zum Tierarzt musste. Aber auch für solche Situationen bin ich da. Das ist mein Job: für die Katzen zu sorgen, wenn es die Besitzer nicht können.

In diesem Sinne: Egal welche Herausforderungen kommen, ich bin für Ihre Lieblinge da. Bleiben Sie und Ihre Vierbeiner gesund!

Eure Belinda von
Praxis Hand Pfote Herz | Katzenbetreuung, Katzensitting & 
Tierkommunikation | Berlin | Tierpsychologin Belinda Kannmacher 

17.05.2024